Fähren und Schiffahrt der Oberelbe in Sachsen und Böhmen


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Schiffswerft Laubegast Km 45,1

Fähren Tolkewitz - Cunnersdorf

Schiffswerft Laubegast Km 45,1

Die Schiffswerft Laubegast besteht seit 1898, nachdem dieser Betrieb von Blasewitz nach Laubegast verlegt wurde. Um die Werft in Blasewitz entstanden in dieser Zeit viele Villenanwesen, damit war der auf einer Werft unabdingbare Lärmpegel nicht selten ursächlich für Beschwerden der Anwohner.
Am 20. Dezember 1895 genehmigte die Königliche Amtshauptmannschaft Dresden-Neustdt der Sächsisch-Böhmischen Dampfschiffahrtsgesellschaft die Errichtung einer Werft in Laubegast.
Das erste auf dieser Werft gefertigte Schiff war "Auguste Victoria" ein Seitenradpassagierdampfer der 1899 vom Stapel lief. Dieses Fahrzeug mußte 1945 als Reparationsleistung an Rußland abgegeben werden.
In der Zeit von 1899 bis 2013 wurden außer Reparaturarbeiten viele unterschiedliche Neubauten ihrem Element übergeben. So wurden unter anderem :
Seitenradpassagierdampfer, Frachtkähne, Schuten, Anleger, Motorschiffe, Binnentankschiffe, ein Küstenmotorschiff, Kaffenkähne, 26 Stoßboote und 52 Fährschiffe der unterschiedlichsten Typen gebaut.
Das letzte gebaute Fährschiff "Caroline", lief 2012 vom Stapel und ist an der Fährstelle Laubegast-Niederpoyritz eingesetzt.


Es gibt wieder Hoffnung

oder ist es wieder eimal nur ein Strohfeuer????





Laubegaster Werft wird maritimer Handwerkerhof

So lautete vor einigen Monaten eine Nachricht in der Presse. Bleibt die Hoffnung daß wenigstens die Hälfte dieser Meldung Wahrheit wird.
Schwer zu glauben, für Menschen die sich in der Schiffahrt und Werftgeschichte der Oberelbe auskennen.
Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Hoffen wir das Beste.

Sollte dieser Gedanke nicht Wirklichkeit werden, so ist gewiß auch das Schicksal der ältesten Raddampferflotte in absehbarer Zeit besiegelt. Ein Träumer ist, wer heute noch glaubt, daß diese Fahrzeuge außerhalb Sachsens gewartet werden können. In Aken ist der Platz auf der Helling sehr gegrenzt. Roßlau ist zu weit entfernt. Die nächste Möglichkeit wäre Krischwitz in Böhmen. Das nächste Problem, welcher der Schiffsführer darf denn die Elbe bis Roßlau oder Krischwitz befahren?
Ich glaube nicht,daß bisher auch nur ein Beteiligter so weit hat denken wollen.
Ich sollte mich nicht wundern,wenn in einigen Jahren auf diesem Platz schmucke Eigenheime stehen werden. Oder was noch viel schlimmer wäre, ein Baumarkt. Beführworter dazu gibt es ja im Rathaus und im Regierungspräsidium sicher reichlich.Schiffswerft Laubegast Km 45,1

Die Schiffswerft Laubegast besteht seit 1898, nachdem dieser Betrieb von Blasewitz nach Laubegast verlegt wurde. Um die Werft in Blasewitz entstanden in dieser Zeit viele Villenanwesen, damit war der auf einer Werft unabdingbare Lärmpegel nicht selten ursächlich für Beschwerden der Anwohner.
Am 20. Dezember 1895 genehmigte die Königliche Amtshauptmannschaft Dresden-Neustdt der Sächsisch-Böhmischen Dampfschiffahrtsgesellschaft die Errichtung einer Werft in Laubegast.
Das erste auf dieser Werft gefertigte Schiff war "Auguste Victoria" ein Seitenradpassagierdampfer der 1899 vom Stapel lief. Dieses Fahrzeug mußte 1945 als Reparationsleistung an Rußland abgegeben werden.
In der Zeit von 1899 bis 2013 wurden außer Reparaturarbeiten viele unterschiedliche Neubauten ihrem Element übergeben. So wurden unter anderem :
Seitenradpassagierdampfer, Frachtkähne, Schuten, Anleger, Motorschiffe, Binnentankschiffe, ein Küstenmotorschiff, Kaffenkähne, 26 Stoßboote und 52 Fährschiffe der unterschiedlichsten Typen gebaut.
Das letzte gebaute Fährschiff
"Caroline", lief 2012 vom Stapel und ist an der Fährstelle Laubegast-Niederpoyritz eingesetzt.



Anfang der 1960er Jahre gab es sogar Aufträge von der Binnenreederei.

Foto: Sammlung W.Quinger Dresden

Die ersten Neubauten von Fährschiffen des Typs Scharfenberg I und II in den 1960er Jahren.

Foto: Sammlung W.Quinger Dresden

Ein größerer Auftrag kam 2006 aus Tschechien. Der "Panzerkreuzer Potemkin", der "Vysherad" brachte viel Arbeit für die Werft. Unter anderem mußten zwei Drittel des Unterboden erneuert werden.

Foto: K. Stein Dresden

Trotz voller Auftragsbücher drohte 2007 bereits wiederholt die Insolvenz.

Foto: K. Stein Dresden

Am letzten Tag des Jahres 2012 war die Helling voller Schiffe, was das Ende jedoch nicht aufhalten konnte.
Eine Frage an die Herren im Regierungspräsidium sei mir schon gestattet :
War es wirklich nicht möglich, 2 Millionen für diesen Betrieb von den vielen sinnlos verplemberten Milliarden, aufzubringen?
Oder steht da schon ein Investor an der Rathaustür mit dem Ziel auf diesem Gelände, ja was schon, ein Einkaufszentrum zu "schaffen"?
Die echten Fachleute, aber auch die vielen Schiffahrtsinterressenten hätten es Ihnen gedankt, wenn Sie eine tragbare Lösung gefunden hätten.

Foto: K.Stein Dresden

Ein trauriges Bild im Sommer 2013. Aber ich denke die Sächsische Staatsregierung vor allem aber die Sparkasse Dresden haben gewiß kein schlechtes Gewissen.

Foto: K.Stein Dresden

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