Fähren und Schiffahrt der Oberelbe in Sachsen und Böhmen


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Fähre Göhlis – Moritz Km 104,1

Fähren Göhlis - Meissen

Fähre Göhlis – Moritz Km 104,6

Diese Fähre gehörte dem Naumburger Lehnsträger Rudengerus von Muskowitz. 1222 kaufte der Probst des Klosters Riesa ihm das Dorf Moritz einschließlich der Fähre für 100 M Silber ab.
1931 verkehrt hier noch eine Wagenfähre.

Eigentümer dieser Fähre war die Stadt Riesa. Diese hatte die sie an den Schiffseigner
Arnold aus Moritz verpachtet. Außer Personen (mit Schaluppe ) wurden Erntegüter sowie Vieh mit einer Prahmfähre (Gierseilfähre) übergesetzt. Bis zum Bau der Riesaer Elbbrücke 1878 war dies ein einträgliches Geschäft.
Der Pächter Arnold betrieb die Fähre bis 1952.


Die Fähre in Moritz um 1910.

Postkarte: Sammlung K.Stein Dresden

Am Fährpram ist deutlich das Scherbrett an der Außenbordwand zu sehen. Es wurde in der Regel nur bei geringem Wasserstand niedergelassen um damit die Strömung im tieferen Wasser ausnutzen zu können.
In Sachsen gab es diese Möglichkeit bei allen Gierfähren und das auf beiden Seiten der Fähren.
Links die Fährschaluppe mit Segelbetrieb. Diese wurde meist nur für den Personentransport genutzt.





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