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Fähren Dommitzsch - Riesa
Ehemalige Fähre Kleinsermuth

1705 wird in einer Jahresrechnung des Amtes Colditz unter "Laaszins" von einem Kahn bei diesem Dorf erwähnt. Er war verpachtet worden und es sollten nur Fußgänger befördert werden¹.
Später befand sich die Gemeinde im Besitz des Kahnes, sie behauptete die Gerechtigkeit stehe ihr zu, sie habe sie mit der Fischerei an einen Dorfgenossen verpachtet  ².
1873 kaufte das Rittergut Kötteritzsch von der Altgemeinde die Fährgerechtigkeit³.
Das Rittergut betrieb auch die Fähre über die Freiberger Mulde unmittelbar am Zusammenfluß. Heute ist dort eine Brücke.  
1913 hat die Gemeinde die Gerechtigkeit nachträglich verliehen bekommen.
.


Quelle:      H. St. A. DD 10036 Fin. Archiv Loc. 34977. Rep. II.Gen. 65 1730 ¹
                H. St. A. DD 10036 Fin. Archiv Loc. 33392. Rep. XXXII. Colditz Nr. 42²
Der Zusammenfluß von Zwickauer und Freiberger Mulde bei Sermuth




Quelle: Von Jwaller - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=32177597
Die Übertragung des nebenstehenden Textes
aus dem altdeutschen lautet:


Von Gottes gnaden Friedrich August Herzog zu Sachsen
Jülich, Cleve, Berg Engern und Westphalen
                   Chur- Fürst

Rath lieber getreuer            Wir tragen unsere
am 27. May o.c. unterthänigst erstatteten Bericht
den von Johann gottlieb Schillingen zu Kleinsermuth
angebrachten suchen um Concession zum Beherber
gen und Speisen, zu deferieren Bedenken.
  Begehren daher, ihr wollet demselben damit ab
weisen, auch ihn alles Gastieren und Beherber
gen, so wie den Bier  und Brandweinausschank bey
20 thlr. Strafe untersagen, und ihn zu Abstat
tung der dadurch verursachten Kosten anhalten.

  Machtens auch nebst ............ der Acten
nicht bergen und geschiehet daran unser Mei
nung.   

Datum Dresden den 18.Ju. 1795


Quelle: H. St. A. DD 10036 Fin.Archiv Rep. XXXII Colditz Nr. 42
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