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Fähren Dommitzsch - Riesa
Ehemalige Fähre Westewitz


Die Fähre Westewitz wird erstmalig 1741 in einem Kaufbrief erwähnt, in dem sich der Verkäufer eines Gutes die Überfahrtspfennige vorbehielt.
1792 wurde diesem sogenannten Gärtnergute die Fähre gelassen, als ein anderer Dorfbewohner sich um eine Konzession ersuchte.
Die Kreisdirektion Leipzig erkannte 1845  die Fährgerechtigkeit als ein Personalrecht an ¹.
1865 ging die Fährgerechtigkeit in den Besitz der Gemeinde über.
     
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Quelle: H.St. A. DD Loc.32128. Rep. XXXIII. Nr. 3414 ¹
        
    








Die Übertragung des nebenstehenden Textes
aus dem altdeutschen lautet:      


Fähren - Ordnung
Bei der in Westewitz bestehenden
Kahnfähre über den Muldestrom, welche
gegenwärtig von dem Gärtner Johann
Gotthold Vetter ausgeübt wird, ist
hahem Auftrag gemäß, folgende Fähren
ordnung, die sowohl den Passanten als dem
Fährmann zur gebührenden Nachachtung zu
dienen hat, ausgestellt worden:

                        1.
Es darf bei den unter pckt:9 an
gedachten Straffe,von dem Fährmann
an Fährgeld etwas mehr nicht erho
ben werden, als in dem dieser Fähren
ordnung beigefügten Tarife, die zu
gleich am Überfahrtboot öffentlich
aushängen, oder wenigstens in der
Wohnung des Fährmannes zu jedermanns
Ansicht diponibel stehen muß, be
stimmt und festgesetzt ist.

Die Übertragung des nebenstehenden Textes
aus dem altdeutschen lautet:


2.  Das Fährgeld ist bei Vermeidung von
---20 Ngl.--- oder 2Tage Gefängnis von
jedem sofort vor der Überfahrt an den
Fährmann abzuführen.

3. Derselbe ist zur Nachtzeit, bei unge
wöhnlich hohem Wasserstand, bei der Eisfahrt oder
bei sehr stürmischer witterung das Doppelte obi
ger Sätze zu verlangen berechtigt.

4. Die Passanten sind möglichst schnell zu
befördern und jedenfalls müssen sie bei Tage
längstens 10 Minuten von dem ersten Rufe oder
der Anmeldung an übergefahren werden.

5. Etwaige Beschwerden gegen den Fähr
mann oder das Fahrzeug sind bei
Königl.: Justizamt Leipzig anzubringen


Königliche Amtshauptmannschaft Döbeln Obersteuer
Inspectorat Freiberg und Justizamt Leisnig

den 17 Oktober 1842


Ein Foto der Fährschänke von 1928


Foto: Sammlung K.Stein Dresden
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