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Die Schlagzeilen in den Medien übertreffen sich gegenseitig,
zumindest kann man den Versuch dazu erkennen.
Die Ursache für die Not der Sächsischen Dampfschiffahrt liegt natürlich,
wie sollte es auch anders sein, im Klimawandel.
Überspitzte Umweltauflagen? nein die sind es nicht, so schreibt man.
Da kommt doch die Idee eines Herrn Springer der SZ gerade
zur rechten Zeit (für einige Anteilseigner).
Herr Springer weiß gewiß schon an wen diese Fahrzeuge
verkauft werden könnten, oder irre ich mich da?
Ich vermute mal, der Herr Springer ist kein gebürtiger Sachse.
Ansonsten wüßte er, daß die sächsischen Bürger eher diesen
Ministerpräsidenten, als die Dampfer verkaufen würden.
Aber wer würde uns schon diesen Präsidenten abkaufen.
Und was ganz besonders interessant ist, man hat den Grund
für die "Notlage" erkannt. Es selbstverständlich der Klimawandel.
Eine Frage hätte ich da noch, könnte es sein, daß hier
das gleiche Prozedere wie vor Jahren mit der Werft Laubegast
ablaufen soll? Diese, so munkelt man, sei klamm heimlich
weiter verkauft worden. Gewiß mit großem Verlust, oder?

„Der Käufer der Werft ist hier durchgegangen und hat gesagt ,grandios’“, sagt Reinhard Saal.
„Ich habe mich in die Werft verliebt“, hatte der Siegener Unternehmer noch im August 2013
gegenüber einer Zeitung gesagt. Dass es trotzdem zur Trennung kam, habe damit zu tun, dass er
sich grundsätzlich nicht mehr in Dresden engagieren wolle. In der Stadt würden ihm zu
viele Steine in den Weg gelegt.
Glückwunsch dem Stadtrat.

Interessant ist auch, daß sich hier wieder einmal einige Vertreter
der Medien als Fachleute darstellen, mit mehr, aber meist
mit weniger Erfolg.
Siehe hier in einem Beitrag der SZ vom 09.07.2019

Liebe Absolventen der Geschwätzwissenschaften, die Schiffe
liegen am Terassenufer nicht vor Anker, sondern sind an
den Anlegern und am Ufer fest vertäut, meist jedenfalls.

Vieleicht aber wäre es besser für Sie, wenn Sie sich auf
das Beschränken wovon Sie etwas verstehen.
Zum Beispiel Berichte über Boris Becker, Oliver Pocher,
Naddel auch über den ehemaligen Bundespräsidenten Wulff
oder auch wer wen das vierte mal geheiratet hat.





Ein Hinweis in eigener Sache:

Trotz vieler Anfragen zu der Havarie in der vergangenen Woche zwischen einem Schubverband und der Fähre Belgern werde ich auf meiner Seite
derartige Vorkommnisse aus der Gegenwart nicht kommentieren. Ich bitte dafür um Verständnis.

Ja, ich habe Informationen und auch ein Vidio, aber diese Seite habe ich nicht erstellt um nach aufreißerischen teils zweifelhaften "Informationen"
bewundert zu werden.
Berichte über Tragödien sowie das Ausschlachten solcher Unglücke überlasse ich den allseits gebildeten Journalisten, auch wenn diese oft nicht Wissen, wo bei einem Schiff hinten und vorn ist.

K.Stein Dresden d. 19.06.2019
Stilblüten der hochqualifizierten Presse.

Ein Blick zu Google hätte die Alleskönner der Presse etwas klüger gemacht.
Dort heißt es zu dem Wort Havarie:
"Eine Havarie (von arabisch عوار, DMG ʿawār ‚Fehler, Schaden‘) ist in der
Schifffahrt ein Schaden, den ein Wasserfahrzeug oder dessen Ladung während der Reise erleidet."

Da weder an diesem Schiffsverband noch an der Uferbefestigung ein Schaden entstanden ist
kann man hier nicht von einer Havarie schreiben. Dieser Verband wurde lediglich durch
den starken Wind aus der Fahrtrichtung gedrängt.
An dieser Stelle befindet sich auch keine enge Fahrrinne sondern dort ist der Fluß
recht breit und tiefer als sonst an der Oberelbe. Das war auch der Grund dafür, dass diese Stelle in der Vergangenheit
als Feierabendstelle für die Schleppschiffahrt festgelegt worden war.

Was sich da quer legte war auch kein Frachtkahn sondern ein neudeutsch Kasko,
also ein Rohbau der später mal ein Tankmotorschiff werden soll.
Das dieser Verband drei bis vier Meter auf die Uferböschung geschoben wurde, dürfte ebenfalls in das Reich der Mähr fallen,
aber mit der Wahrheit nehmen es diese Zeitgenossen eh nicht so genau.
Zwei Schlepper, so steht da zu lesen, einer vorn und einer hinten manövrierten diesen Lastkahn?
Was da vorn und hinten befestigt war, waren zwei Schubboote. Nun könnte man ihnen den Journalisten ja noch erklären, weshalb
zwei und diese auch noch vorn und hinten, aber das würden sie eh nicht verstehen.

Auch hier empfehle ich Google zu kontaktieren:

"Als Schubboot, umgangssprachlich auch Schuber, bezeichnet man ein schiebendes Schiff in der Binnenschifffahrt,
das selbst keine Ladung befördert und ein oder mehrere Schubleichter schiebt", in diesem Fall einen Kasko.

Vermutlich hatte sich ein Schleppseil ausgeklinkt? Dieser Verband ist mittels Seilen und Winden Fest verbunden,
es können somit keine Schleppseile sein. Diese Seile können bestenfalls gebrochen aber nicht ausgeklinkt sein.
Es mußte ein weiteres Seil befestigt werden ehe die Schlepper den Lastkahn wieder in die Fahrrinne bugsieren konnten.
Nach etwa 20 Minuten war die Elbblokade vorbei und der Schiffstross schipperte weiter in Richtung Dresden.
Drei bis vier Meter auf die Uferböschung gedriftet und nach ca.20 Minuten weiter gefahren?
Dieser Bericht strotzt nur so von qualifiziertem Wissen, ich blicke ehrfurchtsvoll zu solch hohem Wissen empor.
Um einen solchen Bericht veröffentlichen zu dürfen, muss man gewiß fünf oder mehr Semester
Geschwätzwissenschaften studiert haben.
Etwas klüger war aber der Kollege oder die Kollegin der Dresdner Morgenpost (sie nennt sich jetzt Tag24).
Er oder sie berichtete von einem Hubschiff ? ansonsten scheint aber einer vom anderen abzuschreiben.

Liebe Alleskönner berichten sie lieber von der Schuhgröße oder anderer Größen einer Claudia Schiffer oder eines Herrn
Harald Klöckler, aber nicht von Dingen von denen sie Nichts verstehen.
Auch von der Politik zu berichten scheint sehr einträglich zu sein. Vor allem kommt es da nicht so sehr auf wahrheitsgetreue
Berichterstattung an.


Wer Interesse hat, mit diesen Links geht es zu den "Originalen Berichten":

https://www.saechsische.de/frachtsch...e-5025158.html
https://www.tag24.de/nachrichten/dre...T-ZXKn_XeE-ARQ
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