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Schiffmühle Torgau

Fähren Dommitzsch - Riesa
Schiffmühlen Torgau
Auf diesem Meilenblatt von 1780 sind 16 Schiffmühlen eingezeichnet.


Quelle: SLUB Dresden Kartenforum
Bereits 1561 wurde eine der Torgauer Schiffmühlen erwähnt.


Quelle: H.St.A. DD 10036 Fin.Archiv Loc.33806 Rep.XXVII Gen.Nr.73
Auf der Kopie dieses Gemäldes sind 8 Schiffmühlen eingezeichnet.


Quelle: SLUB Dresden Kartenforum
Auf dieser Kopie eines Gemäldes von 1845 sind sechs Schiffmühlen
eingezeichnet.


Quelle: SLUB Dresden Kartenforum
   Verzeichniß  
derer auf dem Elb Strohm von
der Magdeburgischen bis an die
Böhmische Grenze in Sächsiß.
Landen liegenden sämtlichen
Schiffsmühlen, ingleichen auch
derer auf besagte Elbe von der
nebst und daßischen bis an
die Böhmische Grenze befind
lichen Weydigt Heeger und
Inseln de. ao. 1765


Quelle H. St. A. Dresden 10036 Fin.Archiv Loc. 33807 Rep. XXVII Gen.Nr.81
            Verzeichnis
der auf dem Elb Strohm in deren Chursächs. Landen
von der Magdeburgischen Grenze bis in die Böhmische Grenze
Strohmaufwärts befindlichen Schiff Mühlen.
           bey der Stadt Torgau gehört die
           1te. Gregor Andreas Müllern
           2te. Pfilippens Panoratius
           3te. Christph Gredel
           4te. Johann Caspar Bauern
           5te. Christian Lange
           6te. Christoph Otto
           7te. Christian Schmidt
           8te. Friedrich Schröder
           9te. Samuel Langer
          10te. Wilhelm Richter
          11te.  ist churfürstlich
          12te. Gregor Schmidt
          13te. Christoph Knüßen
                   


Quelle H. St. A. Dresden 10036 Fin.Archiv Loc. 33807 Rep. XXVII Gen.Nr.81
Ein Auszug der Polizeiverordnung Sachsen 1840
die Schiffmühlen betreffend.
Wege zur Ein- und Ausschiffung des Getriedes und zu
sonstigem Verkehr mit der Schiffmühle über ufergebäude anzu-
legen, ist nicht erlaubt, insofern der Müller die Erhaltung des
Baues nicht übernommen hat. Ferner darf kein Schiffmüller zur
Befestigung seiner Mühle in dem Strombette Grundpfähle ein-
schlagen, oder zum besseren Umtriebe derselben Streichzäune oder
andere Vorrichtungen in demselben anbringen. Im Contraven-
tionsfalle soll er für jeden Pfahl einen Thaler, für jeden
Streichzaun aber mit fünf Thalern bestraft werden.
  Pfähle und Anker die auf dem Lande zur Befestigung der Mühle
notwendig sind, dürfen weder auf dem Ufer noch auf den Damm-
Gebäuden eingeschlagen werden. Bei hohen und steilen Ufern aber
muß dies jedes mal in einer Entfernung vom Ufer geschehen, welche
insofern von der Commision nicht eine anderweite Anweisung
nach der örtlichen Beschaffenheit des Ufers ertheilt wird, die Ufer-
höhe bei einem gewöhnlichen Wasserstande dreimal in sich faßt.


Quelle: Sachsens Polizei: Ein Handbuch für k. sächsische Polizeibeamtete 1840


Etwaige Vorgänge aus der heutigen Zeit (2019), sind rein zufällig
und nicht zu verallgemeinern.
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