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Fähren Schöna - Obervogelgesang

Fähre Obervogelgesang-Zeichen Km 29,7

Konzession v. 1828

Am Km 30,1 li. Seite mündet der "Fächelgraben".
Am km 27,4 befand sich der Schiffbauplatz des Gustav Adolf Müller in Zeichen
Meiche berichtet, daß 1651 zum ersten Male Schiffsleute als Fährleute auftraten. Bisher war es den Einwohnern von Zeichen erlaubt, eigene Schiffsgeschirre zu halten.
1828 bewilligte König Anton, wie immer, unter Vorbehalt des Widerrufs eine Kahnfähre.
Der jährliche Kanon von 12 Gr. sollte dem Rentamt in Hohnstein zufließen. Dieser auferlegte Kanon wurde bis zum 31.12.1930 gezahlt. Ab 1931 betrug die Pachtsumme 250 M.
Endgültig wurde diese Fähre 1996 stillgelegt.


Quelle :    H.St.A. Rep. I. XIIa. Hauptzollamt Pirna Nr. 157
              FM. K. II. Zs. 1828

An Fährgefäßen waren folgende Fahrzeuge vorhanden:

Motorschaluppe                                  (Paß Nr. 11 M 71 - 30 alt)  ab 1957 15 M 21 - 86 neu bis 1963
Eichbezeichnung                                     E.Dn. 359 v.17.05.1957
Baujahr/Ort                                            1935 Postelwitz
Bauart                                                    Komposit m.Holzboden
Antriebsmasch.                                       Dieselmotor
Masch.Typ                                              1 - Zyl. HW 65 Junkers
Leistung                                                 10 PS bei 1200 U/min.
Zugel.f.                                                  23 Personen

Motorschaluppe "Zeichen"                 
Paß Nr. 11 M 71 - 93
Dieses Fahrzeug hatte einen Benzinmotor.

Motorfähre "Heinz"
                           Paß Nr. (11 M 71 - 31 alt) 15 M 21 - 88 neu
Eichbezeichnung                                     E.Dn. 507 v. 15.02.1960
Baujahr/Ort                                            Wesseln CZ
Bauart                                                   Komposit m.Holzboden
Antriebsmasch.                                      1 Zyl. 2 - Takt Junkers Diesel
Masch.Typ                                             HK 65 K-M.Stadt
Leistung                                                8 PS bei 1000U/min.
Zugel.f.                                                 14 Personen

Motorfähre "Hansa"
                          Paß Nr. 15 M 21 - 64
Eichbezeichnung                                     E.Dn.741 v.05.02.1966
Baujahr/Ort                                            1928 Berlin Umbau 1964-66
Bauart                                                    Stahl
Zugel.f.                                                  40 Personen
Antriebsmasch.                                       HK 65 Diesel
Leistung                                                 25 PS bei 1500 U/min.



               

1930 wurden beiden Gemeinden bestätigt, eine Verleihungsabgabe gezahlt zu haben.

Die Motorschaluppe Zeichen hier bereits mit einem Führerstand.


©Fotosammlung Rüdiger Paul
2014 an ABz Bernburg übergeben.

Fährmann Paul Tobianke im Hintergrund sein
Enkelsohn Rolf Urbich.

Foto: R.Urbich Pirna

Paul Tobianke bei Anlegen am linken Ufer
in Obervogelgesang.

Foto: R.Urbich Pirna

Paul Tobianke ein Fährmann mit Herz und Seele.

Foto: R.Urbich Pirna

Paul Tobianke lehrte seinem Enkelsohn schon
frühzeitig mit Pätsche und Segel umzugehen.

Foto: R. Urbich Pirna

Die Motorschaluppe hatte einen Opel Benzinmotor.

Foto: R.Urbich Pirna

Ein Foto aus besseren Tagen.
Beide Fotos sind von Wolfgang Zimmermann Niederposta
Das Boot wurde noch 1996 verkauft nach Tschechien und war
dann in Prag als "VERA" bei der Reederei VZK Miroslav Kedrst
(hat den kleinen Raddampfer Sirius) im Einsatz. Später verkauft
war das Boot als "BRETISLV" in Breclav beheimatet, bevor es
2004 erneut verkauft wurde.
Nunmehriger Eigner ist Oldrich Kodea, welcher das Boot unter
dem Namen "Lubor Tokos" auf Elektroantrieb umbaute und es bis
2007/ 2008 auf dem Stausee Slezská Harta in Bruntal betrieb.
Leider konnte sich der Eigner und Betreiber der dort vorhandenen
Staumauer nicht damit arrangieren und befürchtete einen Zusammenstoß
mit seiner Anlage, da das Boot doch sehr schwach motorisiert ist und
somit ggf. nicht rechtzeitig gebremst werden könnte.... Und er bekam
vor Gericht Recht !! - seitdem liegt das Boot im Garten des Eigners
und wartet auf seinen erneuten Einsatz - ggf. will der Eigner das Boot
wieder auf Diesel zurückbauen ... Aber die Jahre gehen halt ins Land...
Das Boot ist aber immer noch vorhanden.


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