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Fähren Schöna - Obervogelgesang

Wendischfähre KF Km 23,0

Älteste Erwähnung 1649
1877 nach dem Bau der Brücke eingestellt.

Am Km 12,0 mündet die Polenz
Am Km 13,2 befindet sich die Prossener Hafeneinfahrt.




Die Lausitzischen Wenden haben an dieser Stelle über die Elbe gesetzt,wenn sie zur Papstdorfer  Kapelle wallfahrten.
Das Dorf  wird 1443 "zcur windischen fehre" genannt, so schreibt Meiche in seiner Historischen Topographie.
In einem
"gehorsamstes und umb Gottes barmherzigkeit flehentliches bitten" der Fischer von Wendischfähre an den Kurfürsten möge er ihnen doch die Fähre belassen.
Darauf wurde der Gemeinde die Kahngerechtigkeit belassen.
Das unberechtigte (Schleife) übersetzen von Gütern,Personen und Schieböcken wurde ihnen angedroht die Gerechtigkeit zu entziehen.
1749 und 1819 wird berichtet,
dass die Altberechtigten sich bei dem Fährbetrieb anfangs wöchentlich später jährlich abwechselten.
1846 verpachtete die Gemeinde die Fähre mit einer Holzniederlage für 140 Tlr.
Nach dem Bau der Elbbrücke 1875/77 wurde die Fähre eingestellt.

Quelle: Meiche Hist.Top. 374
           H. St. A. Loc.39909 Rep XV Hohnstein Nr.42
           Schumann Postlexikon XII S.660 ff.



                                                   




Die Kopie eines Schreibens des Schösser von Hohnstein, an seine Durchlaucht den Kurfürsten, mit der Bitte den Fischern von Wendischfähre die Überfahrt zu belassen.
Diese durften daraufhin einzelne Personen übersetzen. Es wurde ihnen jedoch angedroht, diese Anordnung zu widerrufen , wenn sie Geleitbares übersetzten.

Quelle : H.St.A. 1036 Fin.Hohnstein Nr.42


Die Kopie der Fährgerechtigkeit dieser Fähre vom 27.Juli 1866

Die Kopie der ersten und letzten Seite der Fährordnung dieser Fähre vom 26 Juni 1866


Das ehemalige Fährhaus Wendischfähre.

Foto:Sammlung K.Stein Dresden

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