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Fähren Dommitzsch - Riesa

Lößnig - Gaitzschhäuser  KF  Km  121,0

Eingestellt 31.12.1955
1783 hat der Urgroßvater von Johann Andreas Richter in den Gasthof Kaitzsch eingeheiratet und ist somit in den Besitz des Fährrechts gekommen ¹.
1836 wird von einer Kahnfähre gesagt, das sie,"die von einem sächsischen Untertanen betrieben wurde "von ganz
geringem Belange" sei.
Am 22.06.1865 wurde das Fährrecht auf das Grundstück Nr.70 im Grundbuch eingetragen.
1913 wurde die Gerechtigkeit dem bisherigen Fährbesitzer nachträglich verliehen.
Seit 1926 waren als jähliche Verleihungsgebühr 5 M dem Fiskus abzuliefern ².


¹  H. St. A. Min. d. Inneren 10851  Nr. 20345
²  Eberhardt Schmieder









Am 16.07.1948 wurde das Fährrecht auf den Sohn Richard Richter übertragen.

Quelle:
Sammlung K. Stein Dresden

Dieser Elbabschnitt aus dem Bereich der Gaitzschhäuser zeigt auch eine Kahnfähre
am Km.121,0. An dieser Stelle befand sich die Grenze zwischen Sachsen und Preußen.
Ab dem Km 121,0 ist der Flussverlauf mit Buhnen versehen. Hier ist auch ein Vermerk,
den bergwärts fahrenden Schleppzug zum halten zu bringen, um den
Talswärtsfahrer genügend Platz zu lassen.

Quelle:
E. Ahrend 1929

Ein Schreiben des Wasserstraßenamtes Dresden an die Sächsische
Landesdirektion, mit der Bitte die Fähre des Richard Richter sen.
in eine Gelegenheitsfähre einzustufen.

Quelle:
Sammlung K. Stein Dresden

Mit Schreiben vom 01.11.1955 verzichtet Richard Richter wegen fehlender Wirtschaftlichkeit
und wegen der durch russische Fahrzeuge zerstörten Zufahrtswegen, auf das Fährrecht.


Quelle:
Sammlung K. Stein Dresden

Diese Broschüre ist im DIN A4 Format mit 70 Seiten im
Schreibwarengeschäft Ines Löser in Strehla am Markt zum Preis von 8.00€ erhältlich.
Oder über die E-Mail Adresse: faehrenderoberelbe@t-online.de
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